Quelle: FLVW
Zahlreiche Vereinsvertreter*innen holten sich Tipps und Anregungen von den Experten.
Wie kann ich mir als Verein eine Energieberatung fördern lassen? Und wie verdiene ich mit freien Dachflächen Geld und tue Gutes für das Klima? Nur zwei von zahlreichen Fragen, die Vereine am Samstag ganz konkret beantwortet bekommen haben. Im SportCentrum Kaiserau fand der vierte Infotag zum Thema „Klimaschutz und nachhaltiger Sport“ statt.
Zahlreiche Vereinsvertreter*innen nutzten die Gelegenheit, sich über praxisnahe und zukunftsorientierte Möglichkeiten für ihre Sportanlagen zu informieren. Dazu hatten der Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen (FLVW) Experte eingeladen, die nicht nur einen Überblick über die neusten Entwicklungen gaben, sondern auch alle Fragen der Vereinsvertreter*innen beantworteten. Und davon gab es viele.Im ersten Teil der Veranstaltung referierte Bernd Kohl vom GIH sehr anschaulich über den Ablauf einer geförderten Energieberatung. Dabei machte er deutlich, dass diese unabhängig von Handwerkerlisten oder Herstellermarken erfolgt. Grundlage für die Wirtschaftlichkeitsberechnung einer neuen Anlage ist stets der tatsächliche Energieverbrauch. Darüber hinaus erläuterte er die sogenannten „Sowieso-Kosten“ und erklärte, dass Energieberater*innen Baumaßnahmen fachlich begleiten, jedoch nicht die Aufgaben einer Bauleitung übernehmen.

Wie verdiene ich als Verein mit Freiflächen etwas dazu und helfe gleichzeitig dem Klima? Antworten gab es von Limes GmbH Deutsches Solarzentrum.
Im Anschluss stellte Sven Valkenborghs von der Limes GmbH Deutsches Solarzentrum ein innovatives Modell zur Verpachtung von Freiflächen für Photovoltaikanlagen vor. Der Partner des FLVW erklärte, wie Vereine auf den eigenen Sportanlagen grünen Strom und gleichzeitig finanziell davon profitieren. Die Ausführungen führte zu viel Nicken. Gerade in Zeiten knapper Vereinskassen stieß dieses Modell bei vielen auf großes Interesse und bot spannende Perspektiven für eine nachhaltige und wirtschaftlich sinnvolle Zukunft. „Das erste aber sicherlich nicht das letzte Gespräch zu diesem Thema“, waren sich die Vereinsvertreter*innen sicher.
Mit diesem vierten Klimatag ist die Serie der bisher eher technisch orientierten Infotage abgeschlossen. Beim nächsten Infotag rückt auf Wunsch der Teilnehmer*innen die soziale Nachhaltigkeit in den Vordergrund.
