Am Wochenende starten die Freiluft-Meisterschaften im Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen (FLVW). Am Samstag und Sonntag wetteifern Westfalens beste Leichtathletinnen und Leichtathleten an der Vestischen Kampfbahn in Gladbeck um die begehrten Podestplätze.
Zwei pickepackevolle Tage Leichtathletik stehen am Wochenende auf dem Programm. In Gladbeck steigen Teil eins und zwei der insgesamt drei FLVW-Meisterschafts-Blöcke. Nach einem Jahr Pause kehren die Titelkämpfe ins nördliche Ruhrgebiet zurück. Vertreten sind wie immer die Altersklassen M/W14 bis zu den Aktiven.
goldgas Talent des Jahres wird geehrt
Los geht es im Stadion an der Vestischen Kampfbahn am Samstag ab 10 Uhr. Den Auftakt bilden die Langstrecken (5.000 Meter) der Männer und Frauen sowie der männlichen und weiblichen U20 (3.000 Meter). Im Anschluss folgen die Vor- und Endläufe über 100 Meter in allen teilnehmenden Altersklassen. Den Abschluss des ersten Tages markieren die 4x100-Meter-Staffeln, sowie die 300-Meter-Läufe der AK M/W15. An technischen Disziplinen finden der Hochsprung (alle Altersklassen männlich und weiblich), Stabhochsprung (nur Männer), Speerwurf (M/W14 und 15) und der Dreisprung (Männer/Frauen, MJU18/20 und WJU18/20) statt.
Ein besonderes Highlight wartet am Samstagnachmittag auf alle Leichtathletik-Fans. Im Rahmen der Meisterschaften wird zum ersten Mal das goldgas Talent des Jahres geehrt. Die Auszeichnung erfolgt zwischen den Wettkämpfen ab circa 15:30 Uhr durch den FLVW-Vizepräsidenten Leichtathletik Peter Westermann und goldgas-CEO Philipp Teipel.
Explosive Starts und schnelle Sprints verspricht die Bahn in Glabeck [Foto: FLVW].
Rund 900 Athlet*innen am Start
Der Sonntag steht aus Läufersicht ganz im Zeichen der Hürden-Wettbewerbe. Dazu werden im Weitsprung (Frauen/Männer, WJU18/20 und MJU18/20) die westfälischen Titelträger*innen gesucht. In den gleichen Altersklassen wird auch im Kugelstoßen und Diskuswurf um die Podestplätze gekämpft. Insgesamt sind am Wochenende gut 900 Athletinnen und Athleten aus über 100 Vereinen gemeldet. Dabei sorgen rund 100 Kampfrichter*innen, Mitarbeitende und Helfer*innenfür einen geregelten Ablauf.
„Das ist sehr erfreulich. Wir haben auch in diesem Jahr wieder hohe Zahlen bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern“, betont Bernhard Bußmann, Vorsitzender des Verbands-Leichtathletik-Ausschusses. Bußmann führt dies auf die erneute Teilung der Meisterschaften auf drei Wettkampftage zurück: „Dadurch entzerren sich die Meisterschaften deutlich. Das Konzept wird gut angenommen und kommt den Athletinnen und Athleten zugute.“

