Quelle: FLVW
Nach einer langen Saison 2025/26 sind nun auch die letzten Entscheidungen im überkreislichen Frauenfußball des Fußball- und Leichtathletik-Verbandes Westfalen (FLVW) gefallen. So war das Abschneiden des Meisters der Frauen-Regionalliga West, 1. FC Köln II, am vergangenen Samstag ausschlaggebend für die Ansetzungen der letzten Entscheidungsspiele.
Nachdem die Kölnerinnen das Hinspiel der Relegation gegen Holstein Kiel deutlich mit 4:0 gewonnen hatten, reichte ihnen im Rückspiel ein torloses Unentschieden, um in der kommenden Saison in der 2. Frauen-Bundesliga antreten zu können.
Zusätzlicher Aufstieg aus der Landesliga in die Westfalenliga
Der Aufstieg der Domstädterinnen war gleichbedeutend mit dem Verbleib des FSV Gütersloh in der Frauen-Regionalliga West. Das hatte aber auch zur Konsequenz, dass aufgrund des freiwilligen Rückzuges des FSV Gütersloh II und des SC Borchen in der Westfalenliga ein Platz frei wurde.Das Aufstiegsspiel um diesen letzten Platz gewann der SV Blau-Weiß Aasee aus dem FLVW-Kreis Münster in einer wahren Hitzeschlacht knapp mit 3:2 gegen den Delbrücker SC. Der Münsteraner-Stadtteil-Verein darf sich nun Westfalenligist nennen.
Zusätzlicher Aufstieg aus den Bezirksligen in die Landesligen
Freuen über den Aufstieg des 1. FC Köln II und das Nachrücken von SV Blau-Weiß Aasee konnten sich auch die Finalisten des fünften Entscheidungsspiels in der Aufstiegsrunde der Bezirksliga-Zweiten – war hier ein Entscheidungsspiel für die Landesliga-Ebene doch überflüssig geworden, da zwei Plätze zur Verfügung standen: Sowohl die SG Horstmar/Leer (Bezirksliga 6 / FLVW-Kreis Steinfurt) als auch SV Germania Salchendorf (Bezirksliga 3 / FLVW- Kreis Siegen-Wittgenstein) sind somit aufgestiegen und starten in der kommenden Saison in der IGA 2027-Landesliga.
Aufstiegsrunde aus den Kreisen für die Bezirksligen
"Last but not least" setzten sich in der Aufstiegsrunde zur Bezirksliga – drei weitere Aufsteiger wurden noch gesucht – der SV 03 Geseke und Spvg Steinhagen II sportlich durch. Da aus der Kooperation Ostwestfalen kein zweiter Teilnehmer gemeldet wurde, stieg der SV Gescher aus dem FLVW-Kreis Ahaus-Coesfeld direkt auf. Für die Spielerinnen aus der Glockenstadt ging somit ein lang ersehnter Traum in Erfüllung; war man doch in den vergangenen zwei Jahren immer in der Qualifikation gescheitert.[FLVW.de]

