Quelle: DFB
Das erfolgreiche FLVW-Team beim U19 Futsal-Vergleich in Duisburg.
Beim DFB-U19-Futsal-Stützpunktturnier vom 3. bis 5. Januar in Duisburg präsentierte sich der westfälische Stützpunkt aus Gütersloh in starker Verfassung. In einem hochklassig besetzten Teilnehmerfeld mit zwölf DFB-U19-Futsal-Stützpunkten sowie den Männer-Futsalteams des Karlsruher SC (Erster der Futsal-Regionalliga-Süd) und von Preußen Münster (Futsal-Bundesligist) erreichte das Team verdient das Finale und blieb über das gesamte Turnier hinweg nach regulärer Spielzeit ungeschlagen.
Bereits zum Auftakt wartete mit dem Stützpunkt München ein echter Gradmesser. In einer intensiven Begegnung setzte sich das westfälische Team nach einem 2:2 in der regulären Spielzeit mit einem 3:2-Erfolg im 10-Meter-Schießen durch. Auch im zweiten Spiel des Tages gegen Dresden zeigte die Mannschaft spielerisch überzeugende Ansätze, musste sich nach erneutem 2:2 letztlich im 10-Meter-Schießen geschlagen geben, was nach Turnierregularien als Unentschieden gewertet wurde. Vor allem die Nervosität zu Beginn des Turniers war dabei noch spürbar, dennoch offenbarte das Team bereits eine hohe Qualität im Ballbesitz und im Spiel ins letzte Drittel.
Nur "vom Punkt" aus schlagbar
Am zweiten Turniertag folgte die passende Antwort. Gegen den gastgebenden Stützpunkt Duisburg präsentierte sich die Mannschaft sehr stabil und entschied die Partie souverän und ungefährdet mit 3:0 für sich. Am Abend entwickelte sich dann gegen den Stützpunkt Frankfurt am Main eines der absoluten Top-Spiele des Turniers. Nach einem zwischenzeitlichen 0:3-Rückstand bewies das Team große Moral, spielte sich eindrucksvoll zurück und glich sechs Sekunden vor Schluss zum 3:3 aus. Im anschließenden 10-Meter-Schießen behielten die Westfalen die Nerven und sicherten sich einen vielumjubelten Sieg.Damit kam es am Abschlusstag zum „Finale“ gegen den Topfavoriten aus Berlin. Nach anfänglichem Druck des Gegners übernahm der westfälische Stützpunkt zunehmend die Spielkontrolle und erspielte sich zahlreiche hochkarätige Chancen. Trotz des späten Berliner Führungstreffers blieb das Team selbstbewusst, glich prompt aus und war dem Siegtreffer bis in die Schlusssekunden hinein sehr nahe. Nach dem 1:1 musste erneut das 10-Meter-Schießen entscheiden, in dem Berlin das glücklichere Ende für sich hatte.
Sehr zufriedener Trainer
Stützpunktleiter und Cheftrainer Sebastian Rauch zog dennoch ein äußerst positives Fazit: „Wir haben in unseren fünf Spielen gegen drei Favoriten des Turniers gespielt und sind ungeschlagen durch das Turnier gegangen. Unsere Jungs haben physisch und mental eine sehr starke Turnierleistung gezeigt und standen verdient im Finale.“ Auch mit Blick auf die übergeordneten Stützpunktziele zeigte sich Rauch zufrieden: „Wir konnten eine hohe Anzahl und Vielfalt an futsalspezifischen Aktionen zeigen. In allen Zieldimensionen bewegen wir uns im Vergleich weit oben im Ranking der Stützpunkte – das bestätigt unsere Arbeit.“Der Auftritt in Duisburg unterstrich eindrucksvoll die Qualität der westfälischen Nachwuchsarbeit im Futsal. In diesem Zuge dürfen sich nun mehrere westfälische Stützpunktspieler berechtigte Hoffnungen auf Nominierungen zu Lehrgängen der U19-Futsal-Nationalmannschaft machen.
Auf dem Teamfoto sind zu sehen: (Obere Reihe von links): Sidar Basam Bibo, Mujtaba Rustaqi, Ioannis Karamitsos (Co-Trainer), Sebastian Rauch (Cheftrainer), Cleverson Pelc (Co-Trainer), Philipp Prill (Physiotherapeut), Jonas Kröner & Dominik Zwick. (Mittlere Reihe von links): Levin Luft, Leon Mir Karasu, Ole Makuc, Bastian Schlüter, Leon Staub, Milio Prosenic, Miguel Röttger, Ahmed Asaad & Schadi Scherifa. (Untere Reihe von links): Klejton Kalushi, Joris Rohrbeck, Levin Peeker, Habibullah Muradi, Eric Wesuls, Paul Jannis Radtke, Jan Pedzich & Sinan Celikkaya.
[FLVW.de]
