Quelle: FLVW
Hannes Wolf begeisterte die rund 150 Teilnehmenden des 6. FLVW-Vereinsforums.
Die nunmehr sechste Auflage des FLVW-Vereinsforums war gleichzeitig eine Premiere. Denn erstmals stellte der Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen (FLVW) die beliebte Veranstaltung unter ein Motto. Der Kinder- und Jugendfußball war am Samstag das zentrale Thema im SportCentrum Kaiserau – und allein die schiere Teilnehmerzahl von rund 150 Menschen aus 130 westfälischen Vereinen zeigte, dass der Verband hierbei einen Nerv getroffen hatte.
Dazu beigetragen hatte freilich auch der Top-Referent des Vormittags. Mit Hannes Wolf war der DFB-Sportdirektor für Nachwuchs, Training und Entwicklung sowie aktuelle Trainer der U20-Nationalmannschaft zu Gast in Kamen. Er und seine Mitarbeiterin Nikola Ludwig, die auch als Co-Trainerin der U16-Juniorinnen-Nationalmannschaft tätig ist, nahmen sich mehr als drei Stunden Zeit für die Teilnehmenden des Forums.
Bereits zum zweiten Mal war Hannes Wolf beim FLVW-Vereinsforum zu Gast [Fotos: FLVW].
„Das war einfach super“, fiel das pointierte Fazit von Adrian Gruchot aus. Der Jugendtrainer des Bochumer Vereins BV Langendreer 07 war zum ersten Mal beim Vereinsforum zu Gast. Er nutzte das Forum nicht nur, um seine Lizenz zu verlängern, sondern auch um direkt Fragen an den DFB-Experten zu stellen. Für diese nahm sich Hannes Wolf nicht nur während seines Impuls-Vortrages Zeit, sondern auch während der Demo-Einheit mit einem Jugendteam des Dortmunder Vereins Hombrucher SV in der Basketballe-Halle, wo Wolf zusammen mit Ludwig verschiedene Trainings- und Spielformen zeigte, die leicht in den westfälischen Amateurvereinen umzusetzen sind.
Demo-Einheiten mit "Nachmach-Charakter"
„Die Kinder und Jugendlichen sind unsere Zukunft. Deswegen freue ich mich sehr, dass offensichtlich viele Vereine das genauso sehen und sich heute hier in Kaiserau treffen“, ließ es sich zu Beginn der Veranstaltung mit Manfred Schnieders auch der FLVW-Präsident nicht nehmen, die vielen Teilnehmenden persönlich zu begrüßen. „Das SportCentrum ist nicht nur das Zuhause des FLVW, sondern aller westfälischer Vereine. Deswegen fühlt euch wie zuhause und nutzt die Chance, mit uns, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und auch untereinander ins Gespräch zu kommen“, warb Schnieders für einen intensiven Austausch.
Mit rund 150 engagierten Gästen aus 130 Vereinen verzeichnet das FLVW-Vereinsforum einen neuen Teilnehmerrekord.
Weiterer „Dauerbrenner“ und Herzstück des Vereinsforums sind die Workshops mit Expertinnen und Experten. Auch hier hatte das Organisations-Team des FLVW die Themen im Vorfeld für die vielen Jugendtrainerinnen und -trainer angepasst. So reichte die Bandbreite von Herausforderungen im Ganztag, dem Mädchenfußball, Wertschätzungskultur im Verein bis hin zum Elternmanagement oder dem Umgang mit herausfordernden Kindern. „Auch die Workshops waren einfach nur top“, befand Adrian Gruchot, der die Kurz-Seminare zu den Themen „Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit der Berufsberatung“ und „Spielrecht für trans*, inter* und nicht-binäre Personen (TIN*)“ besuchte.
„Das Angebot ist für die Vereine hier ist einfach klasse. Ich würde mir wünschen, dass im nächsten Jahr noch mehr Leute kommen“, sagte der Bochumer Jugendtrainer zum Abschluss.
[FLVW.de]
