Quelle: FLVW
Die Sportfreunde Lotte feiern den Einzug ins Finale des Krombacher Westfalenpokals.
Sie haben es schon wieder getan: Nach der Finalteilnahme 2025 (0:2 gegen Arminia Bielefeld) sind die Sportfreunde Lotte gestern Abend dank eines 2:1 (0:0)-Heimerfolges gegen den Regionalliga-Konkurrenten FC Gütersloh erneut ins Endspiel um den Krombacher Westfalenpokal eingezogen.
Vor 1.134 Zuschauerinnen und Zuschauern waren die Hausherren optisch zu Beginn überlegen, ohne aber zwingend vor das Gütersloher Tor zu kommen. Die Gäste aus Ostwestfalen brauchten etwas Anlaufzeit, um sich zu akklimatisieren. Folgerichtig ging es torlos in die Kabine.Nach Wiederanpfiff brachte eine kurios anmutende Szene die Führung für die Gütersloher: Ein Eckball von Erik Lanfer landete bei Patrik Twardzik und Lottes Louis Hiepen, dem der Treffer als Eigentor zugeschrieben wurde (63.). Die Freude bei der Elf von Trainer Julian Hesse währte indes nur vier Zeigerumdrehungen: Nach einem Foulspiel von Güterslohs David Winke verwandelte Leon Demaj den Strafstoß zum Ausgleich. Wiederum nur vier Minuten später sorgte Ben Klefisch nach Vorlage von Max Ritter von der Strafraumgrenze für das vielumjubelte 2:1 aus Sicht der Gastgeber (73.).
Es war eine umkämpfte Partie am Lotter Kreuz zwischen den beiden Regionalliga-Konkurrenten [Foto: FLVW].Trotz intensiver Schlussphase – mit Chancen hüben wie drüben – blieb es beim knappen 2:1 für die Elf von Trainer Fabian Lübbers. Dieser war nach dem Schlusspfiff „mega happy über das, meine Jungs hier heute abgerissen haben“. Der Lotter Coach weiter: „Das war ein typisches Pokalspiel. Beide Mannschaften haben viel investiert. Ich ziehe alle Hüte vor der Moral meiner Truppe. Wir haben es heute vielleicht etwas mehr erzwungen und deshalb auch verdient gewonnen“.
Der Finalgegner wird am kommenden Mittwoch (ab 19 Uhr) zwischen dem Drittligisten SC Verl und dem Oberligisten Türkspor Dortmund ermittelt.

