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Das Wattenscheider Trio Deniz Almas, Jolina Ernst und Manuel Sanders (v. l.) bei den World Relays in Botswana.
Bei den World-Relays in Botswana sind Jolina Ernst und Manuel Sanders mit den Deutschen Sprint-Staffeln auf Platz sechs beziehungsweise fünf gelaufen. Beide Sprinter des TV Wattenscheid 01 wurden in den Finals am Sonntag auf Position drei eingesetzt.
Manuel Sanders lief über die 400 Meter die beste Einzelzeit in der deutschen Langsprint-Staffel (45,08 Sekunden). Der dritte Wattenscheider in Botswana, Deniz Almas, kam in der 4 mal 100-Meter-Staffel, die Bronze gewann, nicht zum Einsatz.Für Jolina Ernst war es der erste Staffel-Einsatz bei diesen World-Relays, für den 4 x 100-Vorlauf wurde sie nicht aufgestellt. Am Ende stand im Finale eine Zeit von 42,61 Sekunden auf der Uhr, nach einem nicht optimalen Start. Im Final-Aufgebot stand mit Viola John (LG Brillux Münster) eine weitere westfälische Sprinterin. Der sechste Platz der Frauen-Staffel war zum Schluss eine Entscheidung über die Tausendstel. Gleich drei Mannschaften kamen zeitgleich ins Ziel.
Manuel Sanders zeigte eine starke Leistung in einem unübersichtlichen Final-Rennen, versuchte noch, sein Team weiter nach vorn zu bringen – was leider aber nicht klappte. Ansonsten war der großgewachsene Langsprinter des TV Wattenscheid 01 begeistert vom Trip nach Botswana: „Wir wurden hier sehr herzlich begrüßt und man merkt, dass sie sich unheimlich freuen, dass sie die Staffel-Weltmeisterschaften in ihrem Land haben.“ Die Form stimmte auch: „Ich persönlich fühle mich gut, das hat sich schon in den letzten Wochen gezeigt, wir hatten ja jetzt auch schon drei Wochen im Pre-Camp in Südafrika, da war ich sehr auf jeden Fall zufrieden mit den Trainingsergebnissen. Und generell: die Stimmung im Team ist auch echt gut.“
