Quelle: FLVW
Um dem zunehmenden Mangel an Moderatorinnen und Moderatoren für Veranstaltungen auf den verschiedensten Ebenen zu begegnen, wurde am ersten Tag der westfälischen Hallenmeisterschaften Ende Januar für interessierte Kampfrichterinnen und Kampfrichter sowie Neulinge ein Sprecher-Workshop angeboten – die Resonanz fiel dabei sehr positiv aus.
Mit der Teilnahme von zehn Personen in der Dortmunder Helmut-Körnig-Halle zeigten sich die Referenten Miriam Hermes und Wolfgang Rath sehr zufrieden. Beginnend mit einer Präsentation sowie zahlreichen Erläuterungen und Informationen über die Vielfalt der Moderation auf den verschiedenen Veranstaltungsebenen trafen sich die Teilnehmer und Teilnehmerinnen zunächst im Seminarraum. Nach Wettkampfbeginn um 11 Uhr ging es dann in den Live-Betrieb. Nach Absprache mit den eingesetzten Sprecherinnen traf man sich in kleinen Gruppen am Moderatorentisch und nahm selbst das Mikro in die Hand, um die laufenden Wettbewerbe zu begleiten. Des Weiteren übernahmen die „Neuen“ selbständig einige Siegerehrungen und im Innenraum auch technische Entscheidungen, wie etwa den Dreisprung.
Erste Praxis-Tests im Live-Betrieb
Beim abschließenden Feedback zogen alle Teilnehmenden ein positives Fazit und bekundeten ihr Interesse bei den Freiluftmeisterschaften an der Seite erfahrener Kolleginnen und Kollegen zu moderieren. Bereits bei Teil II und III der Hallenmeisterschaften am vergangenen Wochenende waren einige Gesichter wieder bei den Siegerehrungen zu sehen.Miriam Hermes und Wolfgang Rath zeigten sich mit dem Ergebnis des Workshops sehr zufrieden – nicht ohne den Hinweis, jetzt auf den unteren Ebenen praktische Erfahrungen zu sammeln und für Moderatoreneinsätze auf die Ausrichter und Kampfrichterwarte zuzugehen.