Fünf Westfalen für die U19-Futsal-Nationalmannschaft nominiert
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Fünf Westfalen für die U19-Futsal-Nationalmannschaft nominiert
Miguel Röttger, Leon Staub, Jan Pedzich, Leon Karasu und Paul Radtke (v. l.) vom Futsal-Stützpunkt Gütersloh wurden für die U19-Futsal-Nationalmannschaft nominiert.
Starkes Zeichen für den westfälischen Hallenfußball: Gleich fünf Spieler des DFB-U19-Futsal-Stützpunktes Gütersloh wurden für die Februar-Lehrgänge der deutschen U19-Futsal-Nationalmannschaft am DFB-Campus in Frankfurt nominiert. Zusätzlich stehen zwei weitere Spieler auf Abruf bereit. Damit stellt Westfalen einen der stärksten Blöcke im aktuellen U19-Kader des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) – ein deutliches Signal für die nachhaltige und qualitativ hochwertige Nachwuchsarbeit im Verband.
Zu den direkt nominierten Spielern zählen Leon Staub und Leon Karasu (beide FC Gütersloh Futsal), Jan Pedzich (SC Preußen Münster Futsal) sowie Paul Radtke (VfL Theesen) und Miguel Röttger (Spvg 20 Brakel). Darüber hinaus stehen Eric Wesuls (FC Gütersloh Futsal) und Jonas Kröner (Ibbenbürener Spvg 08) auf Abruf und können noch nachnominiert werden.
Gesichtet wurden die Spieler beim DFB-U19-Futsal-Stützpunktturnier Anfang Januar in Duisburg. Dort spielte sich das Team aus Gütersloh ungeschlagen bis ins Finale. Erst im Zehn-Meterschießen musste man sich dem Stützpunkt aus Berlin geschlagen geben.
„Die Entwicklung war über Monate sichtbar“
Stützpunktleiter und Cheftrainer Sebastian Rauch zeigt sich entsprechend erfreut und bestätigt: „Wir freuen uns natürlich sehr über diese außergewöhnliche Anzahl an Nominierungen. Die Jungs haben sich das absolut verdient. Nicht nur beim Turnier im Januar, sondern über das gesamte letzte Jahr hinweg haben sie sich konstant weiterentwickelt, intensiv gearbeitet und sportlich wie menschlich wichtige Schritte gemacht. Die Einladungen sind daher eine verdiente Bestätigung dieser Entwicklung.“
Hallen- und Kleinfeldfußball als Entwicklungsmotor
Der Erfolg unterstreicht zugleich die wachsende Bedeutung des Hallenfußballs innerhalb der Talentförderung des DFB. Futsal – oder verständlicher formuliert: der technisch und taktisch anspruchsvolle Hallenfußball – schult auf engem Raum Entscheidungsfindung, Handlungsschnelligkeit und Präzision unter permanentem Gegnerdruck. Genau jene Fähigkeiten, die im modernen Fußball auf dem Großfeld immer wichtiger werden. Gerade deshalb profitieren auch Vereine im klassischen Fußball von der parallelen Förderung ihrer Talente im Hallenfußball. Die technische und kognitive Weiterentwicklung der Spieler wirkt sich nachweislich positiv auf das Spiel auf dem Großfeld aus.
Starke Perspektiven für Westfalen
Mit fünf direkten Nominierungen und zwei weiteren Spielern auf Abruf setzt der westfälische DFB-U19-Futsal-Stützpunkt Gütersloh ein starkes Ausrufezeichen innerhalb der bundesweiten Talentförderung. Der Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen (FLVW) bleibt damit nicht nur auf dem großen Feld, sondern auch im Hallenfußball eine feste Größe auf nationaler Ebene. Zugleich ist dieser Erfolg Bestätigung und Ansporn, die strukturierte Nachwuchsarbeit im Hallenfußball weiter auszubauen.