Quelle: FLVW
Marco Sietmann (LG Brillux Münster) sicherte sich bei den westfälischen Meisterschaften die Titel über 1.500 und 3.000 Meter.
Ein Feuerwerk von starken Leistungen brannten am Wochenende die rund 900 gemeldeten westfälischen Leichtathletinnen und Leichtathleten beim II. und III. Teil der westfälischen Hallenmeisterschaften in der Helmut-Körnig-Halle in Dortmund ab, als sie mit starken Ergebnissen und zahlreichen Normerfüllungen für die anstehenden Deutschen Meisterschaften der Männer / Frauen und Jugend überzeugen konnten.
Besonders bei den Mittelstrecklern gab es allen Grund zum Jubeln: Marco Sietmann (LG Brillux Münster) setzte sich zunächst über 1.500 Meter in 3:45,31 Min. gegen seinen Vereinskameraden Luis Heymann (3:47,49 Min.) durch, am nächsten Tag sicherte er sich auch überlegen den 3.000-Meter-Titel in 8:13,35 Min. In diesem Lauf kam der noch zur U18 zählende Jonathan Albustin (goldgas Talent-Team / LG Brillux Münster) zum Titelgewinn in 8:29,38 Minuten.
Doppelter Doppelerfolg für die LG Brillux Münster über die Mittelstrecken
Bei den Frauen zeigte die Vierte der U23-Cross-EM, Nele Heymann (LG Brillux Münster), am zweiten Tag ihre Klasse über 3.000 Meter beim überlegenen Titelgewinn in 9:25,75 Min., nachdem sie sich tags zuvor mit einem tollen Finish auf den letzten 500 Meter im 1.500-Meter-Rennen in 4:25,95 Min. gegen Johanna Pulte (SG Wenden / 4:26,40 Min.) durchgesetzt hatte. Ihre Klasse im Weitsprung unterstrich einmal mehr Tabea Christ (LG Brillux Münster) mit 6,36 m. Sie hofft nunmehr, bei der Hallen-DM in Dortmund ein wichtiges Wörtchen bei der Medaillenvergabe mitreden zu können. Die sprintstarke 18-jährige Hanna Brieden (TV Olpe / goldgas Talent-Team) holte sich in der U20 zunächst den Titel über 60 m in 7,71 Sek. – keine 24 Stunden später war sie bei den Frauen über 200 m in 24,56 Sek. erfolgreich. Nur unwesentlich langsamer war über die 200 Meter Maja Bolinger in der Altersklasse U18, die 24,77 Sek. ablieferte.
goldgas Talent Hannah Brieden (TV Olpe) räumte am Wochenende zwei Einzeltitel ab [Foto: FLVW].
Über 60 Meter Hürden der weiblichen U18 gab es ein extrem spannendes Finale, als sich Thalia Rabe (TV Gladbeck) in 8,53 Sek. vor Maja Bolinger (TV Werne / goldgas Talent-Team / 8,60 Sek.) und vor ihrer Zwillingsschwester Elisa Rabe in 8,71 Sek. durchsetzen konnte. Letztgenannte wiederum durfte sich als U18-Athletin am zweiten Tag dann auch über die Norm für die Jugendhallen-DM (21./22. 02.) mit 1,73 m freuen. Die Rabe-Zwillinge liefen dann zusammen mit Mathilda Seibert und Charlotte Swoboda für den TV Gladbeck über 4x200m in der U18 in 1:43,32 min auch noch die U20-DM-Norm für Sindelfingen. Überhaupt waren auch die Staffelentscheidungen über 4x200m bei der männlichen und weiblichen U20 sehenswert. Im männlichen Nachwuchs meldete die LG Olympia Dortmund mit Ole Wörmann, Tom Krellmann, Linus Leiste und Malte Mersmann in 1:29,40 min ebenso Finalambitionen für die Jugend-DM an wie die StG Olpe/Lennestadt bei den Mädchen in 1:40,40 min mit Maja Blagojevic, Hannah Bauermann, Hannah Brieden und Mia Glasow.
goldgas Talente wissen erneut zu überzeugen
Hannah Bauermann aus dem goldgas Talent-Team hatte aus dieser Staffel zuvor auch über 60 Meter Hürden der U20 in 8,65 Sek. eine starke Leistung abgeliefert. Mit großem Vorsprung und einer deutlichen Steigerung gegenüber dem Vorjahr stellte sich Juna Duwenbeck (LG Olympia Dortmund / goldgas Talent-Team) im Kugelstoßen der U18 mit 14,45 m vor. 
Zwei Tage gab es Leichtathletik nonstop bei den westfälischen Hallenmeisterschaften in Dortmund.
Timo Northoff (LG Bünde-Löhne) sicherte sich bei den Männern den Sieg mit der 7,25 kg schweren Kugel mit 16,81 m. Mit Olivia Wolf hat die LG Kindelsberg Kreuztal ein vielfältiges goldgas Talent in ihren Reihen, denn die W15-Athletin siegte über 60 Meter Hürden in 8,91 Sek. und auch im Hochsprung lag sie mit 1,65 m vorne, nachdem sie bereits eine Woche zuvor den 60-Meter-Sprint für sich entschieden hatte. Bei der männlichen U20 blieb an diesem Wochenende Alwin Mawumba (TV Wattenscheid) in 6,91 Sek. als Titelträger als einziger Athlet seiner Altersklasse unter sieben Sekunden und kann jetzt beruhigt für die Jugend-DM in Sindelfingen planen.