Quelle: Aleksander Czapla
Neue Hallen-Champions: Die Westfalenligisten vom SV Thülen haben den Futsal-Pokal des FLVW gewonnen.
Der Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen (FLVW) hat neue Hallenköniginnen: Am Samstag sicherte sich der SV Thülen in Dortmund den westfälischen Futsal-Pokal. Die Westfalenligistinnen aus dem Hochsauerlandkreis gewannen das Finale denkbar knapp mit 4:3 nach Sechs-Meter-Schießen gegen den Delbrücker SC (IGA 2027-Landesliga). Dritte wurde die SpVgg Horsthausen vor dem TuS Eichholz-Remminghausen (4:2 n. Sechs-Meter-Schießen).
20 Teams aufgeteilt in vier Fünfer-Gruppen traten am Samstagmorgen in Dortmund-Brackel zum Turnier um den westfälischen Futsal-Pokal an. In der Gruppe A wies der spätere Finalist nach Abschluss der Vorrunde zusammen mit dem TuS Eichholz-Remminghausen (2.) und SV Blau-Weiß Aasee jeweils sieben Punkte auf und qualifizierte sich nur aufgrund der besseren Tordifferenz als Gruppenerster. In den übrigen drei Gruppen ging es deutlicher zu: Fortuna Freudenberg und der Herforder SV Borussia Friedenstal (Gruppe B), der TuS Wadersloh und die SpVgg Horsthausen (Gruppe C) sowie der SV Oesbern und der Delbrücker SC (Gruppe D) lösten die Tickets für die K.O.-Runde. Die Westfalenligisten vom SVO blieben dabei als einziges Team verlustpunktfrei und gingen entsprechend favorisiert in das Viertelfinale.
Verlustpunktfrei in der Vorrunde, Aus im Viertelfinale: Der SV Oesbern (l.) musste sich der SpVgg Horsthausen geschlagen geben [Foto: A. Czapla].
Dort folgte dann aber die erste kleine Überraschung: Die Mannschaft aus Menden (FLVW-Kreis Iserlohn) schied gegen die SpVgg Horsthausen (FLVW-Kreis Herne) mit 0:1 aus. Zudem hatte Freudenberg im ligainternen Duell mit Thülen mit 1:2 das Nachsehen. Der Delbrücker SC (1:0 gegen Wadersloh) und der TuS Eichholz-Remminghausen (4:3 n. S. gegen Herford) konnten sich ebenfalls für die Runde der letzten Vier qualifizieren.
Viele Entscheidungen "vom Punkt"
Im ersten Halbfinale behielt der Delbrücker SC aus dem FLVW-Kreis Paderborn gegen Eichholz-Remminghausen (FLVW-Kreis Detmold) im Sechs-Meter-Schießen die besseren Nerven und zog als erstes Team ins Finale ein. Der SV Thülen folgte dank des 1:0 gegen Horsthausen. In einem packenden Endspiel fiel die Entscheidung abermals „vom Punkt“ – mit dem vielumjubelten besseren Ende für die Sauerländerinnen, die kurze Zeit später den Siegerpokal von Marianne Finke-Holtz (FLVW-Vizepräsidenten Vereins- und Verbandsentwicklung sowie Vorsitzende der Kommission Frauenfußball) entgegennehmen durften.
Marianne-Finke-Holtz (l.) und Pokalspielleiterin Larissa Struck haben im Rahmen des Turniers die Halbfinal-Auslosung für den Westfalenpokal der Frauen vorgenommen.
Im Rahmen des Frauen-Hallenpokals wurden zudem die Halbfinalpaarungen im Westfalenpokal der Frauen gelost. Hier kommt es nach Abschluss der Viertelfinal-Spiele zu folgenden Begegnungen:
- Sieger Arminia Ibbenbüren/FSV Gütersloh – Sieger FC Schalke 04/SSV Rhade
- Sieger Delbrücker SC/TuS Wadersloh – Sieger Wacker Mecklenbeck/Arminia Bielefeld