Quelle: FLVW
Die Club-Berater*innen des NFV und FLVW mit den hauptamtlichen Projektleitungen aus Niedersachsen, Westfalen und vom DFB.
Insgesamt kamen am vergangenen Wochenende 14 Club-Beraterinnen und Club-Berater sowie Verantwortliche des Niedersächsischen Fußballverbandes (NFV), des Fußball- und Leichtathletik-Verbandes Westfalen (FLVW) und des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) im SportCentrum Kaiserau zusammen. Zum ersten Mal führte man ein sogenanntes Regio-Treffen zum landesverbandsübergreifenden Austausch durch.
Ziel der Veranstaltung war es, Erfahrungen auszutauschen, voneinander zu lernen und die Zusammenarbeit zu stärken. An der Tagung im SportCentrum Kaiserau nahmen sechs Club-Berater aus Niedersachsen, acht Club-Berater*innen aus Westfalen sowie die Projektverantwortlichen des FLVW, Raffael Diers und Annika Flaßkamp, Tore Hachfeld als Pendant aus Niedersachsen sowie Andreas Kattenberg vom DFB teil.
Der gegenseitige Austausch stand bei dem Treffen im Vordergrund [Fotos: FLVW].
Bereits zum Auftakt wurde deutlich, dass die Club-Beraterinnen und Club-Berater in beiden Landesverbänden vor ähnlichen Aufgaben stehen. Ein abwechslungsreiches Kennenlernformat sorgte für einen lockeren Einstieg, bevor die Teilnehmenden ihre Erwartungen, Herausforderungen und aktuellen Themenfelder sammelten.
Voneinander lernen und Ideen übernehmen
Abends stand dann das persönliche Miteinander im Vordergrund. Ein gemeinsames Barbecue, der informelle Austausch beim DFB-Pokal-Schauen und zahlreiche Gespräche zwischen den Teilnehmenden stärkten das Netzwerk der Club-Berater*innen beider Landesverbände nachhaltig. Im Mittelpunkt des zweiten Tages standen verschiedene Workshops und Fachimpulse. Gemeinsam diskutierten die Teilnehmenden erfolgreiche Wege der Vereinsansprache, tauschten persönliche Erfolgsrezepte aus und entwickelten Ideen für zukünftige „Türöffner“, um Vereine für Beratungsangebote zu gewinnen.

Die Club-Berater*innen arbeiteten in zahlreichen Workshop-Phasen Ergebnisse aus – hier zum Thema „Terminvorbereitung“ eines Vereinsbesuchs.
Darüber hinaus beschäftigten sie sich mit den drei zentralen Säulen der Club-Beratung: Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung. Ziel war es, bewährte Arbeitsweisen zu sammeln und die Qualität der Vereinsberatung weiterzuentwickeln. Dabei zeigte sich, dass viele Herausforderungen unabhängig von Verbandsgrenzen ähnlich sind und gemeinsame Lösungsansätze einen hohen Mehrwert bieten können.
Das Fazit fiel durchweg positiv aus: Das Regio-Treffen bot viele neue Ideen, wertvolle Einblicke in unterschiedliche Arbeitsweisen und zahlreiche Anregungen für die tägliche Vereinsberatung. Gleichzeitig wurden neue Kontakte geknüpft, die auch über das Treffen hinaus bestehen bleiben sollen. Die Teilnehmer*innen waren sich einig, dass dieses Format Wiederholungsbedarf hat. Ein Wiedersehen mit den anderen gibt es aber schon vorher – beim deutschlandweiten Club-Berater*innen-Event im November in Wolfsburg.

