Quelle: privat
Die westfälischen Schiri-Beobachterinnen und -Beobachter beim Lehrgang in Stuttgart.
An diesem Wochenende fand in Stuttgart der Sommer-Lehrgang der Elite-Beobachter*innen der DFB Schiri GmbH statt. Der zweitägige Lehrgang bildet den offiziellen Auftakt in die neue Saison und dient der einheitlichen Ausrichtung der Elite-Beobachterinnen und -Beobachter, die bundesweit in den höchsten Spielklassen des deutschen Fußballs im Einsatz sind.
Mit Walter Wertmann, René Kunstleben, Dorothea Wassong, Katrin Heimann, Marina Wozniak, Christian Schmees und Reiner Werthmann war der Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen (FLVW) mit gleich sieben Vertreterinnen und Vertretern vor Ort.Auf dem abwechslungsreichen Programm standen unter anderem die aktuellen Regeländerungen mit integriertem Regeltest, neue Beobachtungsrichtlinien, der neue Beobachtungsbogen, Szenentrainings in Gruppen sowie Coaching- und Evaluationsmaßnahmen für die Saison 2026/27.
Die DFB Schiri GmbH vereint seit dem 1. Juli 2026 auch die Schiedsrichterinnen und die Assistent*innen der Google Pixel Frauen-Bundesliga und 2. Frauen-Bundesliga unter einem Dach mit den Männer-Spielklassen von der 3. Liga bis zur Bundesliga. Somit stellte dieser Lehrgang die erstmalige Zusammenkunft zwischen Beobachteter*innen der Männer- und Frauenligen dar und unterstreicht auch im Bereich der Schiedsrichter*innen die voranschreitende Professionalisierung der Frauen.
Sportliche Leitung vermittelt wichtigste Inhalte für Beobachtungs-Einsätze
Die Sportliche Leitung der DFB Schiri GmbH verantwortet dabei diese Maßnahme, welche aus Dr. Felix Brych, Marco Fritz, Knut Kircher, Jan-Hendrik Salver und Peter Sippel besteht. Die ehemaligen Top-Schiedsrichter haben im Lehrgang die wichtigsten Inhalte für die bevorstehenden Einsätze vermittelt.Neben der fachlichen Weiterbildung bot der Lehrgang auch die Möglichkeit zum intensiven Austausch mit Beobachterinnen und Beobachtern aus den anderen Landesverbänden. Ziel ist es, bundesweit eine einheitliche Bewertung der Schiedsrichterleistungen sicherzustellen und die Qualität der Beobachtungen kontinuierlich weiterzuentwickeln.
Die gewonnenen Erkenntnisse werden die westfälischen Teilnehmer nun direkt in ihre bundesweiten Einsätze als Elite-Beobachterinnen und Elite-Beobachter einbringen. Damit leisten sie einen wichtigen Beitrag zu einer einheitlichen und qualitativ hochwertigen Schiedsrichterbeobachtung im deutschen Spitzenfußball.

