Quelle: FLVW
Westfalenliga-Meister gegen Regionalliga-Top-Team: Es ist angerichtet für das Finale des Westfalenpokals der Frauen zwischen dem FC Schalke 04 und DSC Arminia Bielefeld am Donnerstag, 4. Juni (Fronleichnam) im Gelsenkirchener Parkstadion (Anstoß 15 Uhr). Schon auf ihrem Weg ins Finale sorgten die Teams für Furore.
Arminia Bielefeld ließ IGA 2027 Landesligist DJK Grün-Weiß Nottun beim 11:0 (3:0)-Kantersieg in der ersten Pokalrunde keine Chance. Sechs Tore fielen zum Pokalauftakt bei der Partie von Schalke in Recklinghausen. Die Elf von Trainer Stefan Colmsee bezwang den klassenhöheren Regionalligisten mit 5:1 (3:1).
Arminia Bielefeld bezwang in Runde drei Wacker Mecklenbeck, die Pokalsiegerinnen von 2024. [Michael Messmann (@erebagilus)]
Derbysieg in Runde zwei
In der zweiten Runde kam es zur Neuauflage des Pokalfinales der vorigen Saison: Schalke 04 gegen Borussia Dortmund. Diesmal nicht vor 10.000 Zuschauer*innen im Stadion Rote Erde, sondern vor 2.300 im Gelsenkirchener Parkstadion mit dem besseren Ende für die Gastgeberinnen: Mit 2:1 (2:1) siegte Königsblau gegen Schwarz-Gelb und revanchierte sich für die Finalniederlage des Vorjahres. Zugleich warfen die Schalkerinnen bereits den zweiten Regionalligisten aus dem Pokal.Die Bielefelderinnen zogen mit einem souveränen 3:0 (1:0)-Sieg gegen den klassentieferen FC Iserlohn in die nächsten Runde ein. In dieser mussten die Schützlinge von Annabell Jäger ihr einziges Gegentor der Pokalsaison hinnehmen. Gegen die Ligakonkurrentinnen von DJK Wacker Mecklenbeck – Pokalsiegerinnen von 2024 - hieß es am Ende 5:1 (1:0) aus Sicht der Armininnen.
Aller guten Dinge sind drei: Mit dem 4:0 (0:0)-Erfolg gegen den SSV Rahde warfen die Westfalenligameisterinnen von Schalke 04 bereits den dritten Regionalligisten aus dem Pokal.

Hart umkämpft bis in die Nachspielzeit: Das Duell zwischen Gütersloh und Schalke [Foto: FC Schalke 04].
Pokal-Wahnsinn in Gütersloh
Beim Gastspiel in Ostwestfalen lieferten die Schalkerinnen dann einen wahren Pokal-Wahnsinn ab: Beim Regionalligisten FSV Gütersloh gingen die Gäste verdient in Front, kassierten dann aber in der siebten Minute der Nachspielzeit den Ausgleich. Mit dem letzten Angriff des Spiels sorgte Pia Beyer für die Entscheidung zugunsten der Gelsenkirchenerinnen (2:1 / 90.+8). Bielefeld löste seine Halbfinal-Aufgabe beim IGA 2027-Landesligisten TuS Wadersloh souverän mit 3:0 (2:0) und sicherte sich den Finaleinzug.Dort standen die Ostwestfälinnen zuletzt 2024, als sie sich knapp mit 4:5 nach Elfmeterschießen der DJK Wacker Mecklenbeck geschlagen geben mussten. Wiederum ein Jahr zuvor konnten die Bielefelderinnen in der heimischen Edimedien-Arena dank eines 4:0 über den VfL Bochum zum bislang einzigen Mal den Frauen-Westfalenpokal gewinnen. Den "Pott" wollen die Gelsenkirchenerinnen bei ihrer insgesamt zweiten Finalteilnahme erstmals holen.
Weitere Informationen:
- Arminia Bielefeld und Schalke 04 ziehen ins Westfalenpokal-Finale ein
- Frauen-Westfalenpokal: Alle Ergebnisse auf FUSSBALL.DE

