Quelle: FLVW
Bei tropischen Temperaturen empfingen die Verantwortlichen des DJK TuS Rotthausen FLVW-Präsident Manfred Schnieders (4. v. l.) und FLVW-Geschäftsführer Thomas Berndsen (M.) zum Vereinsdialog.
Drinnen oder draußen – egal, die Inhalte sind entscheidend und der Austausch untereinander: Beim FLVW-Vereinsdialog, ein Gesprächsformat des Fußball- und Leichtathletik-Verbandes Westfalen (FLVW), werden gemeinsam mit Verbandsvertreterinnen und -vertretern aktuelle Fragen, Projekte und Zukunftspläne beim Verein besprochen. Persönlich, auf Augenhöhe und direkt vor Ort. Und wenn es sein muss, eben auch Outdoor, wie unlängst beim DJK TuS Rotthausen im FLVW-Kreis Gelsenkirchen.
Bei rund 37 Grad am Abend fand das Gespräch nicht im Vereinsheim statt. Kurzerhand wurden Tische und Stühle vor die Tür gestellt und der erste „Outdoor-Vereinsdialog“ war geboren. Ein Novum, das zeigt, wie flexibel und unkompliziert das Format gelebt wird, wenn Wetter und Umstände es erfordern.
Der erste Outdoor-Vereinsdialog vor dem Vereinsheim in Rotthausen. [Foto: FLVW]
Reger Austausch beim Vereinsdialog in Rotthausen
Zum Auftakt stellte FLVW-Präsident Manfred Schnieders das Format des Vereinsdialogs vor, bevor sich alle Teilnehmenden in einer kurzen Runde gegenseitig kennenlernten. Mit am Tisch: Christoph Niehaus, Markus Nöfer, Thomas Nöfer, Rita Broschk, Kerstin Siewers, Olaf Sander und Bernd Minnebusch (alle DJK TuS Rotthausen), Michael Große (Vorsitzender Kreis-Fußball-Ausschuss), FLVW-Geschäftsführer Thomas Berndsen und Club-Berater Mathias Deckers. Er war es auch, der den Vereinsdialog im Anschluss an einen Vereinsbesuch initiierte. Bei einem Vorstandstreffen waren aktuelle Herausforderungen und Arbeitsgruppen des Vereins zur Sprache gekommen. Es folgte ein Vereinsbesuch und die Anregung, die Themen im Rahmen eines Vereinsdialogs zu vertiefen.Viele Vereine stehen heute vor vielfältigen Herausforderungen: Digitalisierung, Mitgliedergewinnung, Sponsoring, ehrenamtliches Engagement oder die eigene Vereinsidentität – die Themen sind zahlreich, und oft fehlt im Alltag die Zeit, sie in Ruhe zu besprechen. Das gilt auch für die DJK TuS Rotthausen.
Digitalisierung, Leitbild und Social Media
Thomas Nöfer ordnete die aktuelle Situation des Vereins ein: Nach einer außerordentlichen Mitgliederversammlung waren mehrere Arbeitsgruppen entstanden, die seit März 2025 monatlich zu Schwerpunktthemen wie Vereinsidentität, Corporate Design, Sponsoring, Marketing und einem möglichen Leitbild arbeiten. Als tragende Säulen versteht sich der Verein dabei über Breiten- und Leistungssport sowie Jugendförderung hinaus auch als gesellschaftlicher Anker im Stadtteil.Der Verein möchte sich im Bereich der Digitalisierung neu und zukunftsfähig aufstellen. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) plant einen Relaunch der DFBnet-Anwendungen. Die DJK könnte mit der ersten Gruppe bei der Umsetzung starten. Unterstützung stellte der Verband auch bei den geplanten Social Media-Aktivitäten und der Übearbreitung der Webseite des Vereins in Aussicht: Die Kontakte zu den entsprechenden Fachleuten des Verbandes werden geknüpft.
Weitere Angebote, bei denen der Verband den Vereinen noch unter die Arme greifen kann, stellte FLVW-Präsident Schnieders vor. Beispielsweise die Trendsportart Walking Football, mit der Vereine ältere Aktive ansprechen können. Auch hier unterstützt der FLVW bei Bedarf bei der Umsetzung vor Ort. Die Gewinnung von Sponsoren steht ebenfalls bei den Vereinen weit oben auf der Agenda und wird unter anderem beim jährlichen FLVW-Vereinsforum intensiv thematisiert, die Teilnehmenden durch Vorträge und in Workshops in die Materie eingeführt.
Abschließend kam auch die Idee eines Fördervereins zur Sprache – ein Vorhaben, bei dem der FLVW dem Verein bei Bedarf jederzeit unterstützend zur Seite steht.
Ihr Verein möchte auch ins Gespräch kommen?
Der Vereinsdialog bei der DJK TuS Rotthausen zeigt, wie viel Mehrwert ein solches Gespräch für einen Verein bieten kann – von konkreten Lösungsansätzen bis zu neuen Kontakten und Impulsen. Auch Ihr Verein hat aktuelle Themen, Herausforderungen oder Zukunftspläne, zu denen ein Austausch auf Augenhöhe hilfreich wäre? Dann schreiben Sie einfach unserem DFB-Masterplankoordinator Pierre Nobbe.Der Nutzen für Vereine liegt auf der Hand:
- direkter Draht zu Verband und Kreis
- individuelle Beratung zu vereinsspezifischen Themen
- Vernetzung mit passenden Ansprechpartnern und Projekten
- neue Impulse für Vereinsentwicklung, Kommunikation und Nachwuchsarbeit
Weitere Informationen:
Ansprechperson:
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