Quelle: T. Pathe
Die Schiris des FLVW-Kreises Iserlohn feiern die Westfalenmeisterschaft.
Fußball, Gemeinschaft und jede Menge Schiri-Action: Am vergangenen wurde die Westfalenmeisterschaft der Schiedsrichter im Sportzentrum Süd in Dülmen ausgetragen. Gastgeber und Veranstalter war in diesem Jahr der Kreis Ahaus-Coesfeld im Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen (FLVW). Ab 11 Uhr rollte der Ball, ehe am Nachmittag der neue Westfalenmeister feststand.
Schiedsrichter aus dem gesamten Verbandsgebiet waren nach Dülmen gereist, um für einen Tag die Rollen zu tauschen und selbst auf dem Platz um Tore, Punkte und den begehrten Titel zu kämpfen. Dabei stand neben dem sportlichen Ehrgeiz insbesondere der gemeinsame Austausch und die Gemeinschaft innerhalb der Schiedsrichterfamilie im Mittelpunkt.In drei Vorrundengruppen wurde zunächst um den Einzug in die Finalrunde gespielt. Für den gastgebenden FLVW-Kreis Ahaus-Coesfeld gingen gleich zwei Mannschaften an den Start. Ahaus/Coesfeld II überzeugte dabei besonders und sicherte sich mit neun Punkten und 7:2 Toren den ersten Platz in der Gruppe C.
Final-Derby mit Teams aus dem Märkischen Kreis
Für die zweite Mannschaft des Gastgebers endete das Turnier anschließend im Viertelfinale. Dort musste sich Ahaus/Coesfeld II mit 0:2 gegen Lippstadt geschlagen geben. Ganz ohne Titel blieb der Gastgeber jedoch nicht: Beim eigens für die bereits in der Vorrunde ausgeschiedenen Mannschaften ausgetragenen Elfmeterschießen setzte sich Ahaus/Coesfeld II durch. Damit sicherte sich das Team den zusätzlichen Titel und darf sich nun stolz „Elfmeterkönig 2026“ nennen.
Die Silbermedaille geht ebenfalls in den Märkischen Kreis: Die Schiris des FLVW-Kreises Lüdenscheid jubeln über den Vize-Titel.
Im weiteren Turnierverlauf setzten sich schließlich mit Lüdenscheid und Iserlohn zwei Teams aus dem Märkischen Kreis durch und erreichten das große Finale. Zuvor gewann Lüdenscheid sein Halbfinale gegen Lippstadt, während Iserlohn gegen Unna/Hamm I erfolgreich war. Das Spiel um Platz drei entschied Unna/Hamm I für sich.
Im Endspiel zeigte Iserlohn schließlich noch einmal seine Klasse. Mit einem 2:0-Erfolg gegen Lüdenscheid sicherte sich die Mannschaft den Titel und darf sich damit Westfalenmeister der Schiedsrichter 2026 nennen. Am Ende komplettierten Lüdenscheid als Zweiter, Unna/Hamm I auf Rang drei und Lippstadt als Vierter das starke Teilnehmerfeld hinter dem neuen Westfalenmeister Iserlohn.
"Großer Zusammenhalt in der Schiri-Familie"
Der Vorsitzende des Kreis-Schiedsrichter-Ausschusses Ahaus-Coesfeld, Tarik Pathe, zeigte sich nach dem Turnier begeistert: „Über 150 aktive Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter waren an diesem Tag in Dülmen zu Gast. Es herrschte eine hervorragende Atmosphäre auf der gesamten Sportanlage. Solche Veranstaltungen zeigen eindrucksvoll den Zusammenhalt innerhalb unserer Schiedsrichter-Familie. Mein besonderer Dank gilt allen Helferinnen und Helfern, den Sportfreunden Dülmen als Gastgeber vor Ort sowie allen teilnehmenden Kreisen für einen fairen und sportlich gelungenen Turniertag.“Nach einem rundum gelungenen Turnier richtet sich der Blick bereits auf das kommende Jahr. Dann wird die Westfalenmeisterschaft der Schiedsrichter in Iserlohn ausgetragen. Der FLVW-Kreis Ahaus-Coesfeld freut sich bereits darauf, erneut Teil dieses besonderen Schiedsrichterfestes zu sein.
[Tarik Pathe]

