Quelle: DFB.de / Collage: FLVW
Ausgezeichnete Torhüterinnen-Talente aus dem FLVW: Mirja Kropp und Janne Krumme.
Nach einem erfolgreichen Turniersommer mit dem Europameistertitel der U17-Juniorinnen sowie EM-Finalteilnahmen der U19-Frauen und U19-Junioren zeichnet der Deutsche Fußball-Bund (DFB) zwölf herausragende Nachwuchsspieler*innen für ihre Leistungen in der Saison 2025/26 mit der Fritz-Walter-Medaille aus. Unter den ausgezeichneten Talenten sind gleich zwei Torhüterinnen aus dem Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen (FLVW).
Mirja Kropp ist die Preisträgerin des Jahrgangs 2009. Die Torhüterin stammt aus Detmold und startete ihre fußballerische Laufbahn beim Post TSV Detmold und Blomberger SV. Beim FSV Gütersloh wurde Kropp weiter gefördert. 2025 wechselte sie zu RB Leipzig.
Westfalenauswahl-Keeperin Mirja Kropp (l.) wurde 2024 beim Länderpokal von Silke Rottenberg als beste Torhüterin geehrt [Archivbild: R. Zinsel].
Sie durchlief die U14- und U16-Westfalenauswahlen und konnte schon beim Länderpokal 2024 in Duisburg-Wedau die Trophäe für die beste Torhüterin mitnehmen. Bei der diesjährigen U17-Europameisterschaft in Nordirland überzeugte sie mit einer starken Leistung, musste im Turnier nur ein Gegentor hinnehmen und sicherte dem Team mit starken Paraden im Finale den Titel. Zudem wurde sie als beste Spielerin des gesamten Turniers geehrt. Nun gesellt sich mit der Fritz-Walter-Medaille in Gold eine weitere Auszeichnung zur bereits jetzt schon beeindruckenden Titelsammlung.
Janne Krumme (Jahrgang 2007) erhält die Fritz-Walter-Medaille in Silber. Mit der U19-Nationalmannschaft sorgte die Nummer eins mit ihren Paraden für die Finalteilnahme bei der Europameisterschaft in diesem Jahr, wo sich die deutsche Elf knapp geschlagen geben musste.

Janne Krumme wurde unter anderem im FLVW-Mädcheninternat ausgebildet und gefördert [Foto: FLVW].
Die Torhüterin stammt aus dem FLVW-Kreis Tecklenburg und spielte in der Jugend zunächst beim SC Preußen Lengerich und den BSV Ostbevern, bevor sie zum FSV Gütersloh wechselte. Von 2021 bis 2025 lebte die heute 19-Jährige im Mädcheninternat des FLVW. Sie genoss dabei die Förderung im SportCentrum Kaiserau und legte 2025 erfolgreich ihr Abitur in Kamen ab. Danach wechselte sie zu Eintracht Frankfurt. In der vergangenen Saison stand sie 18 Mal für die U20 auf dem Platz und gehörte als Nummer zwei 30 Mal zum Profikader der Adlerträgerinnen.

