Quelle: Aleks Czapla (Archiv)
Alvin Mawumba vom TV Wattenscheid 01.
Endspurt in Eugene (USA): Gestern fanden bei der U20-WM die letzten Finals statt, neun davon mit deutscher Beteiligung. Mit Alvin Mawumba war auch ein Talent des TV Wattenscheid 01 am Start.
Auf ihren eingeplanten Schlussläufer mussten die DLV-Sprinter über 4x100 Meter verzichten: Jakob Kemminer (LAC Quelle Fürth) hatte sich im Vorlauf an einer Kante im Innenraum den Fuß gestoßen und musste leider passen. So rückte Ben Tröster (TSV Bayer 04 Leverkusen / vormals TSG Lennestadt und goldgas Talent-Team) in die Rolle des Schlussläufers, die anderen drei Positionen waren wie am Vortag durch Florian Reichl (VfL Sindelfingen), Lennox Schmidt (SCC Berlin) und Alvin Mawumba (TV Wattenscheid 01) besetzt.Und auch ohne den Deutschen U20-Rekordler legte das Quartett ein schnelles Rennen hin: In 39,79 Sekunden belegten sie zunächst Rang acht, nach der Disqualifikation der Schweiz wurde das Resultat zu Platz sieben korrigiert. Nachdem Zeiten unter 40 Sekunden in den beiden Vorjahren kein Selbstläufer waren, stellten die Sprinter damit ihr gestiegenes Niveau unter Beweis.
Gastgeber mit Weltrekord
Die USA sorgten indes mit einem Weltrekord für Furore: In 38,16 Sekunden war das Quartett um Doppel-Sieger Tate Taylor schneller als je eine U20-Staffel davor. Großbritannien musste für Silber U20-Europarekord (38,90 sec) laufen. Und Jamaika holte in 39,01 Sekunden Bronze. „Das Ergebnis ist okay. Vielleicht hätten wir ein bisschen mehr rausholen können“, sagte Alvin Mawumba nach dem Rennen.

