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Riesen Jubel beim 1. FC Gievenbeck: Der Oberligist wirft Titelverteidiger SC Verl im Elfmeterschießen aus dem Krombacher Westfalenpokal.
Im dritten Aufeinandertreffen in Folge hat es (endlich) geklappt für den 1. FC Gievenbeck: Am Samstag hat der bisherige Primus der Oberliga Westfalen sensationell den Titelverteidiger im Achtelfinale des Krombacher Westfalenpokals bezwungen. Mit 11:10 (2:2) nach Elfmeterschießen gewannen die Münsteraner gegen den Drittligisten SC Verl. Gestern Abend gab es bei den zwei weiteren Partien indes keine Überraschungen.
Der Jubel beim 1. FC Gievenbeck war riesengroß. Gerade hatte Torwart Max Büscher den letzten Elfmeter seines Pendants Fabian Pekruhl pariert, da brachen beim Team und den mehr 500 Fans in der Brückinger Arena alle Dämme. Nach einem grandiosen Pokalfight war der zwei Klassen höher angesiedelte Gast aus Ostwestfalen geschlagen – nach zuvor zwei Niederlagen im Krombacher Westfalenpokal aus den Vorjahren. „Wir sind sehr gut in die Partie gekommen und haben genau da weitergemacht, wo wir zuletzt in der Liga aufgehört haben“, erklärte FCG-Coach Torsten Maas laut 1fcg.de auf der anschließenden Pressekonferenz. Den etwas überraschenden Führungstreffer der Verler (15. / Mesanovic) glich Louis Martin postwendend aus (20.). In der Folge ließen die Hausherren noch weitere Möglichkeiten liegen, was sich in der zweiten Hälfte fast rächen sollte. Antonio Foti sorgte acht Minuten vor dem Ende für die 2:1-Gäste-Führung. Felix Ritter rettete die Münsteraner wenige Sekunden vor Ablauf der regulären Spielzeit ins Elfmeterschießen. Dort avancierte dann Keeper Büscher zum Helden, der nicht nur den letzten Versuch des SC Verl entschärfen konnte, sondern auch selbst vom Punkt Nervenstärke bewies.Somit trifft der Oberligist im Viertelfinale auf den FC Gütersloh. Der Regionalligist löste gestern Abend seine Aufgabe beim SC Herford mit 3:1 (1:0). Vor rund 1.300 Zuschauerinnen und Zuschauern im Ludwig-Jahn-Stadion erwischte der Westfalenligist zunächst den besseren Start. Mit zunehmender Spieldauer übernahm jedoch der Gast die Kontrolle. Erik Lanfer brachte den FCG in der 23. Minute in Führung. Nach dem Seitenwechsel erhöhte Patrik Twardzik in der 68. Minute auf 2:0, ehe Justin Lukas zehn Minuten später zum 3:0 traf. In der Nachspielzeit kam Herford durch ein Eigentor noch zum Anschlusstreffer. Am verdienten 3:1-Erfolg des Regionalligisten änderte das jedoch nichts.
Rödinghausen lässt nichts anbrennen
Der SV Rödinghausen gab sich parallel im Duell mit der Ibbenbürener Spielvereinigung (IGA 2027-Landesliga) ebenfalls keine Blöße. Der Regionalligist bestimmte die Partie ab Minute eins und ging bereits in der 15. Minute durch einen Distanzschuss von Cottrell Ezekwem in Führung. Marius Bauer erhöhte in der 31. Minute per Strafstoß auf 2:0. Die weiteren Torschützen zum 4:0 waren Ben Klefisch und Niklas Burlage. Im Viertelfinale wartet auf den SV Rödinghausen der Sieger der noch ausstehenden Achtelfinal-Partie zwischen dem TuS Lipperreihe und dem SC Peckeloh.Fünf Duelle stehen im Achtelfinale des Krombacher Westfalenpokals noch aus. Diese werden Mitte Oktober ausgetragen. Die aktuellen Ansetzungen und Ergebnisse finden Sie auf FUSSBALL.DE.
