Quelle: Thomas Böcker/DFB
Jonas Grütter (re.) bei der Preisverleihung auf dem DFB-Campus.
Große Auszeichnung für den westfälischen Schiedsrichternachwuchs: Jonas Grütter aus dem Kreis Münster im Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen (FLVW) wurde auf dem DFB-Campus in Frankfurt mit dem Nachwuchs-Schiedsrichter-Preis der Dr. Markus und Sabine Merk-Stiftung ausgezeichnet.
Die Ehrung wird jährlich an junge Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter verliehen, die durch besondere Leistungen auf und neben dem Platz überzeugen. Jonas Grütter erhielt die Auszeichnung als Vertreter des Westdeutschen Fußballverbandes (WDFV) und zählt damit deutschlandweit zu den herausragenden Nachwuchs-Schiedsrichtern des Jahres.
Jonas Grütter ist eines der Kampagnen-Gesichter des FLVW zur Schiedsrichter-Gewinnung [Foto: FLVW].
Im Rahmen der feierlichen Veranstaltung würdigten die Verantwortlichen des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) sowie der Dr. Markus und Sabine Merk-Stiftung insbesondere das Engagement, die sportliche Entwicklung und die Persönlichkeit der ausgezeichneten Unparteiischen. Die Ehrung unterstreicht die wichtige Rolle, die junge Schiedsrichter*innen für den Fußball übernehmen. „Unser Wunsch ist es, dass diese Auszeichnung Ansporn und Multiplikator für viele junge Menschen ist, die dem Beispiel der Preisträgerinnen und Preisträger folgen und ebenfalls das tolle und verantwortungsvolle Amt des Schiedsrichters übernehmen", sagte der dreifache Weltschiedsrichter Dr. Markus Merk im Rahmen der Ehrung.
In den Gesprächen auf dem DFB-Campus wurde deutlich, wie sehr das Amt an der Pfeife die eigene Persönlichkeit prägt. Die jungen Unparteiischen betonten, durch die Schiedsrichterei selbstbewusster geworden zu sein und gelernt zu haben, auch in hitzigen Momenten die Ruhe zu bewahren – Fähigkeiten, die ihnen weit über den Fußballplatz hinaus im Alltag und Beruf zugutekommen. Mit der feierlichen Übergabe der Pokale wurde einmal mehr deutlich: Ohne die Männer und Frauen an der Pfeife rollt kein Ball.
