Quelle: privat
Gemeinsamer Austausch zum Mädchen- und Frauenfußball: Die Vertreterinnen und Vertreter aus dem FLVW, dem Bayerischen Fußball-Verband und dem Berliner Fußball-Verband in München.
Wie kann der Frauen- und Mädchenfußball nachhaltig wachsen? Welche Lösungen gibt es für die unterschiedlichen Herausforderungen in Flächen- und Stadtverbänden? Und wie gelingt der Spagat zwischen Breitensport, Talentförderung und zunehmender Professionalisierung?
Mit diesen Fragen beschäftigten sich die Frauen- und Mädchenfußballverantwortlichen des Fußball- und Leichtathletik-Verbandes Westfalen (FLVW), des Bayerischen Fußball-Verbandes (BFV) und des Berliner Fußball-Verbandes (BFV) bei ihrem gemeinsamen Netzwerktreffen Mitte Juli in der Sportschule Oberhaching.Für den FLVW nahmen Marianne Finke-Holtz und Katharina Rozmiarek (Kommission Frauenfußball) sowie Alexandra Spiekermann und Katharina Schulte (Kommission Mädchenfußball) teil. Der persönliche Austausch zwischen Bayern und Westfalen besteht bereits seit 2015 und findet im zweijährigen Rhythmus statt. Seit 2022 gehört auch der Berliner Fußball-Verband fest zum Netzwerk.
Aktuelle Themen und zukunftsweisende Projekte im Mittelpunkt
Im Mittelpunkt standen aktuelle Themen und zukunftsweisende Projekte: die Flexibilisierung des Spielbetriebs im Frauen- und Juniorinnenfußball, unterschiedliche Verbandsstrukturen und Arbeitsschwerpunkte, das Spielrecht von Trans*Personen sowie Kampagnen und Maßnahmen zur Förderung des Frauen- und Mädchenfußballs – unter anderem im Rahmen von DFB-Assist. Dabei wurden Erfahrungen geteilt, erfolgreiche Ansätze vorgestellt und gemeinsame Perspektiven entwickelt.Ein weiterer Schwerpunkt war die Frage, wie sich die Bedürfnisse des Freizeit- und Breitensports mit den steigenden Anforderungen der Talentförderung und der Professionalisierung des Frauenfußballs in Einklang bringen lassen.
Neuauflage in zwei Jahren in Westfalen
Neben den fachlichen Gesprächen bot auch das Rahmenprogramm Gelegenheit zum persönlichen Austausch. Bei einer Stadtführung durch München, einem Spaziergang durch den Englischen Garten sowie einer Führung im Bier- und Oktoberfestmuseum entstanden viele Gespräche abseits des Tagungsraums. Den Abschluss bildete das gemeinsame „Rudelgucken“ der WM-Viertelfinalspiele.„Wir bedanken uns herzlich beim Bayerischen Fußball-Verband für die Organisation und Gastfreundschaft“, sagt Marianne Finke-Holtz. Die Fortsetzung des erfolgreichen Austauschs ist bereits geplant: Im Juli 2028 treffen sich die Vertreterinnen erneut – dann im SportCentrum Kaiserau.
