Quelle: FLVW-Kreis Ahaus-Coesfeld
Der FLVW-Kreis Ahaus-Coesfeld hat für die Auswahltrainer*innen eine Präventionsschulung zum Thema sexualisierte und interpersonelle Gewalt durchgeführt.
Auf Einladung des FLVW-Kreis Ahaus/Coesfeld haben die Stützpunkttrainer*innen der Kreisauswahlmannschaften aus Osterwick, Südlohn und Maria-Veen an einer umfassenden Schulung zur Prävention sexualisierter und interpersoneller Gewalt teilgenommen. Ziel dieser Veranstaltung war es, die Trainer*innen für verschiedene Gefahren und Risiken zu sensibilisieren und sie mit konkreten Handlungsempfehlungen auszustatten.
Marie-Louise Gausling vom Kreissportbund Coesfeld führte die Trainer*innen durch die verschiedenen Themenkomplexe rund um das Thema Gewaltprävention. Dabei wurden zahlreiche Beispiele, insbesondere aus dem Fußball-Vereinsbetrieb, herangezogen, um die Problematik anschaulich und praxisnah zu verdeutlichen.Zunehmende Bedrohung durch digitalisierte sexualisierte Gewalt
Ein besonderer Fokus lag auf der zunehmenden Bedrohung durch digitale sexualisierte Gewalt, die durch die hohe Verbreitung von Smartphones und das breite Angebot an sozialen Medien verstärkt wird. In diesem Zusammenhang wurden klare Verhaltensregeln für den Umgang mit Smartphones während der Trainingseinheiten diskutiert. Zudem wurde darauf hingewiesen, dass auch die Aufnahme von Bildern und Videos vom Spielfeldrand durch Eltern oder andere Personen geregelt werden muss, um den Schutz der Jugendlichen zu gewährleisten.Die Schulung bot erste Impulse für die Entwicklung einer Risikoanalyse für die Kreisauswahl- und DFB-Stützpunktmannschaften im FLVW-Kreis Ahaus/Coesfeld. Weitere relevante Aspekte, wie die Durchführung von Wochenschulungen im SportCentrum Kaiserau sowie PKW-Fahrten mit Eltern und Trainer*innen, wurden bereits angesprochen und sollen in den kommenden Wochen in einer verständlichen Risikoanalyse zusammengefasst werden. Zusätzlich sind Platzbesichtigungen mit den beteiligten Host-Vereinen geplant, um das Risiko an den jeweiligen Stützpunkten gezielt zu beleuchten.
Der Kreisvorstand Ahaus-Coesfeld begrüßt das Engagement und die Bereitschaft der Stützpunkttrainer*innen, sich dieser wichtigen Aufgabe zu widmen. Durch eine transparente und nachvollziehbare Risikoanalyse soll für alle Beteiligten Sicherheit und Klarheit geschaffen werden.

