Quelle: Flvw.de
Inklusionsbotschafter Otten zeigt, wie einfach ein Training für Menschen mit Beeinträchtigung aufgebaut wird.
Das Angebot richtet sich an Vereine, die sich im Handicap-Fußball engagieren wollen, aber nicht wissen, wo sie anfangen sollen. Der Inklusionsbotschafter kommt direkt auf den Platz und gibt Tipps und eine Demo-Trainingseinheit.
Vom Fußballprofi zum Inklusionsbotschafter im Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen (FLVW): Dirk Otten setzt sich seit fast 15 Jahren für „Fußball für alle“ ein – erst in seinem Verein, der TSG Harsewinkel, dann in der Kommission Inklusion des FLVW, jetzt als Inklusionsbotschafter. Otten, der selbst eine Inklusionsmannschaft aufgebaut hat, berät und hat Tipps auf Lager. Es wird besprochen, was man im Verein im Vorfeld beachten sollte und wie man Kooperationspartner wie Werkstätten oder Schulen für Menschen mit Behinderung findet. Und dann geht es auf den Platz. Otten macht mit den Vereinsvertreter*innen ein Demo-Training mit speziellen Übungen, die „etwas anders sind, aber nicht aufwendiger als normales Fußballtraining", so Otten.
Sohn Robin kommt als Verstärkung mit
Und Otten kommt nicht allein, er bringt seinen Sohn Robin mit. "Den Grund, weshalb ich zum Inklusionsfußball kam", erzählt Otten. Denn Robin hat selbst eine Beeinträchtigung. Deshalb hatte Otten in Harsewinkel das Projekt "Einfach Fußball" gestartet. Die Erfahrungen, die er dabei sammelte, gibt er jetzt weiter. So wie bei den Sportfreunden Wanne-Eickel. Eine gute Stunde dauerte das Demo-Training mit Trainer*innen und 20 Spielern der Wewole Herne, einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung. Es gab Stationen mit Hütchen, Stangen, Ringen, unterschiedlichen Bällen, um kognitive Fähigkeiten zu fördern. Es wird erklärt, was wichtig beim Training mit Menschen mit Beeinträchtigung ist und selbst probiert. "Die Vereine merken dann schnell, dass es auch für das „normale“ Training spannend ein kann. Das Engagement in der Inklusion hilft also doppelt", ist Otten überzeugt.Interessierte Vereine buchen den Inklusionsbotschafter über Dietmar Sonius, den Inklusionsbeauftragten im FLVW ganz einfach per E-Mail.
