Quelle: FLVW
Michael Simon vom TSV Donndorf-Eckersdorf im Bayerischen Fußball-Verband (BFV) ist SUPER GREENKEEPER 2026.
Sie sorgen dafür, dass der Ball rollen kann, kümmern sich um jedes Detail und sind oft schon auf dem Sportplatz, bevor andere überhaupt an Fußball denken: Platzwarte und Greenkeeper leisten in den Vereinen unverzichtbare Arbeit. Beim SUPER GREENKEEPER wurden auch dieses Jahr Menschen gesucht, die sich mit besonderem Einsatz und großer Leidenschaft um ihre Sportanlage und ihren Verein kümmern. Aus den zahlreichen Einsendungen hat die Fachjury drei Gewinner ausgewählt, die am Samstag im SportCentrum Kaiserau von Husqvarna und dem Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen (FLVW) beim großen SUPER GREENKEEPER Day ausgezeichnet worden sind. Wir stellen die Gewinner vor.

1. Platz – Michael Simon
TSV Donndorf-Eckersdorf / Bayerischer Fußball-Verband (BFV)
Michael „Michel“ Simon ist seit mehr als 40 Jahren eine feste Größe beim TSV Donndorf-Eckersdorf – und der Sportplatz längst seine zweite Heimat. Die Fachjury überzeugte vor allem das außergewöhnliche Gesamtengagement des ehemaligen Verteidigers, der heute mit derselben Leidenschaft für „seinen“ Platz sorgt. Ob Rasenpflege, Sportheimterrasse, Kinderspielplatz, Grillbude, Materialcontainer oder Anzeigentafel: Michael Simon hat das gesamte Sportgelände im Blick und ist zur Stelle, wenn irgendwo Hilfe gebraucht wird. Sein umfangreiches Wissen rund um die Rasenpflege hat er sich unter anderem bei zahlreichen Seminaren angeeignet. Besonders berührt hat die Jury ein Bewerbungsvideo, in dem Vereinsmitglieder jeden Alters erzählen, welchen Stellenwert der „Michel mit der Sichel“ für den TSV hat. Der 1. Platz geht damit an einen Mann, der seinen Verein nicht nur unterstützt, sondern ihn über Jahrzehnte hinweg mitgeprägt hat.
2. Platz – Jan Holtmann
SpVgg Langenhorst-Welbergen / Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen (FLVW), FLVW-Kreis Steinfurt
Für Jan Holtmann war der Sportplatz der SpVgg Langenhorst-Welbergen schon als Kind ein zweites Zuhause. Die Fachjury würdigte besonders, wie früh er Verantwortung für die Anlage übernahm und nach der schweren Krankheit und dem Tod seines Vaters dessen Engagement für den Verein fortführte. Neben seinem Studium übernahm Holtmann das komplette Greenkeeping und kümmert sich bis heute mit großer Sorgfalt um Rasen, Spielfeldmarkierungen und die vielen kleinen und großen Aufgaben rund um die Sportanlage. Für ihn bedeutet Greenkeeping mehr als gepflegtes Grün: Es geht darum, anderen optimale Bedingungen für ihren Sport zu schaffen. Zusätzlich engagiert er sich im Vereinsvorstand und bringt sich damit auch über die Platzpflege hinaus ein. Sein Weg zeigt eindrucksvoll, wie aus einer frühen Verbundenheit zum Sportplatz eine lebenslange Verantwortung für den eigenen Verein werden kann.
