Quelle: Lewe/AOK/hfr
Eröffneten in Brakel den Laufabzeichen-Wettbewerb AOK-Laufwunder für Westfalen-Lippe mit rund 300 Schüler*innen: Matthias Wehmhöner (AOK-Serviceregionsleiter), Manfred Schnieders (FLVW-Präsident) und Alexander Kleinschmidt (Bürgermeister / v. l.)
Laufen ist gesund und macht Spaß. Diese wertvolle Erfahrung haben am Mittwoch rund 300 Schülerinnen und Schüler auf dem Schulgelände der Adolph-Kolping-Schule in Brakel gemacht. Dort fand jetzt der Saisonstart des Laufabzeichen-Wettbewerbs 2026/27 AOK-Laufwunder statt.
Bereits zum zwölften Mal veranstalteten der Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen (FLVW) und die AOK NordWest mit Unterstützung des Ministeriums für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen diesen Wettbewerb in Westfalen-Lippe. „Gemeinsames Laufen und Sport an sich stellt ein gesundes Gegengewicht zu den medialen und digitalen Herausforderungen wie Computerspiele, Internetsurfen oder Chatten dar. Dabei werden wichtige Impulse für das Bewegungsverhalten und soziale Kontakte unseres Nachwuchses gesetzt. Außerdem ist Sport ein guter Ausgleich zu intensiven Lernphasen“, sagte AOK-Serviceregionsleiter Matthias Wehmhöner.Zusammenhalt und Gemeinschaftserlebnis
Nach dem Warm-up durch AOK-Bewegungsexperte Luka Ick wurden die Schülerinnen und Schüler in zwei Gruppen jeweils zeitversetzt von Matthias Wehmhöner auf die Strecke geschickt. Der Rundkurs führte vom AOK-Torbogen auf dem Schulhof rund um das Schulgelände der Adolph-Kolping-Schule. Dabei drehten die Schülerinnen und Schüler ihre Runden solange, bis sie ihre persönlich anvisierte Zeit für das Laufabzeichen erreicht hatten. Bereits ab 15 Minuten Laufzeit ohne Unterbrechung gab es ein Laufabzeichen. Aber auch 30 und 60 Minuten Laufzeiten wurden belohnt.Beim AOK-Laufwunder stand jedoch nicht die Schnelligkeit, sondern das gemeinsame Laufen im Vordergrund. Neben der Adolph-Kolping-Schule beteiligte sich noch die benachbarte Brüder-Grimm-Schule am Wettbewerb. Ziel des Laufabzeichen-Wettbewerbs ist es, Kinder und Jugendliche aus ganz Westfalen-Lippe über Spaß an Ausdauersportarten heranzuführen und sie dauerhaft für Bewegung zu begeistern. Das ist besonders wichtig, da der Bewegungsanteil mit zunehmendem Alter sinkt. „Am besten ist es natürlich, wenn sich die ganze Familie sportlich betätigt. Häufig motivieren sogar die Schülerinnen und Schüler ihre Eltern. Dazu bieten die vielen Sportvereine im Land ein vielseitiges Sportprogramm mit fachkundiger Anleitung“, sagte FLVW-Präsident Manfred Schnieders und warb für eine lebendige Laufkultur im Land.
Durchhalten lohnt sich
„Laufen ist nicht nur gesund, sondern hat eine integrative Wirkung in der Schule. Kinder und Jugendliche, die Sport treiben, profitieren also gleich in mehrfacher Hinsicht davon“, betonte Eva Klare-Kurtenbach, Geschäftsführerin Kolping Schulwerk gGmbH, und Alexander Kleinschmidt, Bürgermeister der Stadt Brakel, ergänzte: „Ich freue mich über die aktive Teilnahme der Brakeler Schulen an dieser sportlichen Veranstaltung. Es ist beeindruckend, wie bewegungsfreudig und engagiert die Schülerinnen und Schüler hier vor Ort gemeinsam ihre Runden drehen.“AOK-Serviceregionsleiter Matthias Wehmhöner betonte: „Gerade für Kinder und Jugendliche ist es wichtig, regelmäßig Sport zu treiben, um gesundheitsfördernde Effekte durch Bewegung zu erzielen.“ Nach den Bewegungsempfehlungen der Weltgesundheitsorganisation sollten Kinder und Jugendliche im Alter von fünf bis 17 Jahren im Durchschnitt über die Woche täglich 60 Minuten mit einer mittleren bis hohen Intensität körperlich aktiv sein. „Doch mehr als die Hälfte aller Mädchen und Jungen schaffen das leider nicht. Mit unserem Wettbewerb wollen wir mit dazu beitragen, dass das besser wird,“ so Wehmhöner. Während und nach dem Lauf konnten sich die Schülerinnen und Schüler mit Getränken erfrischen und erhielten im Anschluss ihr erlaufenes Stoff-Laufabzeichen, ihre persönliche Laufurkunde sowie das begehrte Laufwunder-Armband in ihren Klassenverbänden.

