Quelle: SF Hüingsen
Wertschätzung - ein großes Thema bei den Inklusionsturnieren im FLVW. Deshalb wird in Hüingsen auch jede Mannschaft begrüßt.
Manchmal sind es die Dinge, die auf den ersten Blick ganz selbstverständlich erscheinen, die in Wahrheit aber etwas ganz Besonderes sind. Gemeinsam Fußball spielen zum Beispiel und genau darum ging es auch beim mittlerweile 5. Hallen-Inklusionsturnier der Sportfreunde Hüingsen.
In der Sporthalle der Realschule Menden an der Windthorststraße trafen insgesamt acht Mannschaften aufeinander. Neben zwei Mannschaften vom Ausrichter aus Hüingsen waren der SSV Hagen, der FSV Gerlingen, TuS Eichholz-Remminghausen, Blau-Weiß Aasee, St. Vit und der Inklusive SC Witten mit dabei. Wie wichtig solche Turniere nicht nur für die teilnehmenden Vereine, sondern auch für den Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen (FLVW) sind, zeigte sich bereits beim offiziellen Auftakt. Mit Marianne Finke-Holtz ließ es sich die Vizepräsidentin Vereins- und Verbandsentwicklung nicht nehmen, den ersten Anstoß des Turniers vorzunehmen. "Es ist mir persönlich wichtig, alldenen, die sich mit viel Herzblut dafür einsetzen, dass Fußball wirklich allen offensteht, zu danken. Außerdem machen die Inklusions-Turniere einfach Spaß. Das ist für mich auch ein einfach schöner Termin", sagte Finke-Holtz.
Herzenstermin für Vizepräsidentin Marianne Finke-Holtz, die gute gelaut dem Orga-Team über die Schulter schaute.
Neben Finke-Holz waren auch der Vorsitzende des FLVW-Kreises Iserlohn Horst Reimann, der stellvertretende Bürgermeister Wolfgang Exler sowie Mechthild Starke-Kerting, die Vorsitzenden des Inklusionsbeirats der Stadt Iserlohn, dabei. "Das ist ein tolles Zeichen der Wertschätzung", freute sich eine mitgereiste Mutter aus Hagen genauso wie die Organisatoren. "Dass so viele Vertreterinnen und Vertreter aus Sport, Politik und Gesellschaft den Weg zu uns fanden, unterstreicht die Bedeutung unseres Turnier und ist Anerkennung, die das Thema Inklusion verdient", waren sich die Veranstalter rund um den Hauptorganisator Norbert Ullrich aus Hüingsen einig.
Doch die eigentlichen Hauptdarsteller standen auf dem Spielfeld. In der voll besetzten Halle wurde gekickt, gekämpft, gejubelt und mitgefiebert. Die Zuschauer*innen bekamen faire und engagierte Spiele zu sehen, bei denen der sportliche Ehrgeiz keineswegs zu kurz kam. Gleichzeitig standen gegenseitiger Respekt, die Freude am Spiel und das gemeinsame Erlebnis stets im Vordergrund. So gab es am Ende auch für jede Teilnehmerin und jeden Teilnehmer eine Urkunde und einen Pokal. "Bei unseren Turnieren geht es nicht allein darum, wer am Ende die meisten Tore erzielt oder ein Spiel mehr gewonnen hat. Es geht darum, dabei zu sein, gemeinsam Sport zu treiben und als Team etwas zu erreichen. Genau deshalb hatte an diesem Tag jeder Grund, stolz nach Hause zu gehen", bracht es Thomas König von den Sportfreunden Hüingsen auf den Punkt. Schon jetzt freut sich der Verein auf das nächste Frühjahr und damit auf das 10jährige Bestehen des Inklusionsteams.
