Quelle: privat
Das Team von Westfalia Schalke und FLVW-Vertreter Michael Ternes beim Kleinfeld Cup in Frankfurt.
Einmal zu Besuch am DFB-Campus in Frankfurt sein. Einmal auf dem Heiligen Rasen kicken, auf dem sonst die deutschen Nationalspielerinnen und Nationalspieler trainieren. Einmal die Atmosphäre genießen, den eigenen Landesverband auf großer deutscher Bühne zu vertreten. Alles das ist möglich beim DFB-Kleinfeldcup, der am vergangenen Wochenende zum zweiten Mal ausgetragen wurde.
Anfang 2025 machten sich sechs Landesverbände auf den Weg, als Pilotprojekte das Format "Kleinfeldfußball" umzusetzen. Nach den erfolgreichen Testphasen 2025 waren es beim zweiten Finalturnier in Frankfurt bereits 13 Landesverbände, die ein Team in das Turnier schickten. Neben einer herkömmlichen Gruppenphase und K.O.-Runden gab es Zusatzpunkte zu ergattern, die in die Turnierwertung mit einflossen. So gab es nach jedem Spiel zwischen beiden Teams einen Wettkampf im Lattenschießen und am Ende der Vorrunde gab es Fairplay-Punkte "on top". Moderiert wurde die Veranstaltung von den Radio FFH-Reportern Julia Nestle und Daniel Fischer. Bei jedem erzielten Treffer erklang zudem die Torhymne der Deutschen Nationalmannschaft über die Lautsprecher.
Qualifikation beim FLVW-"Bolzplatz Cup"
Für den Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen (FLVW) gingen, wie bereits im vergangenen Jahr, das Team Westfalia Schalke an den Start. Sportlich hat es zwar nicht ganz zu einem Spitzenplatz gereicht, aber das Erlebnis und die Erkenntnis, dass man Teil eines innovativen und zukunftsfähigen Spielsystems ist, nimmt den Spielerinnen und Spielern keiner mehr. Das Team hatte sich Anfang Juli über den FLVW-„Bolzplatz Cup" qualifiziert. Allerdings nicht sportlich, sondern per Los. Denn auch für den FLVW steht nicht der Leistungsgedanke im Vordergrund, sondern der Spaß am Kicken in einem anderen Format.Zu Beginn des Wochenendes am DFB-Campus stand zudem ein Workshop der Landesverbands-Vertreter für dem Kleinfeldfußball auf dem Programm. Hier ist der FLVW von Beginn an Teil des Pilotprojektes und treibt die Entwicklung mit voran. Michael Ternes aus dem FLVW-Kreis Arnsberg vertrat den Verband vor Ort und berichtet von einem regen und fruchtbaren Austausch der Teilnehmer, um das Projekt zukunftsfähig zu machen. Der FLVW ist hier auf einem guten Weg und wichtiger Baustein der Entwicklung. 2027 wird das Projekt weiter vorangetrieben, der nächste "Bolzplatz Cup" wird ausgetragen und somit auch das nächste Team ermittelt, das im Herbst 2027 den westfälischen Verband in Frankfurt vertreten darf.
[Michael Ternes]
