Quelle: Peter Middel (Archivbild)
Der FLVW trauert um Manfred Knipping (†).
Es ist eine traurige Nachricht, die im Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen (FLVW) die Runde macht: Manfred Knipping ist tot. Der langjährige Vizepräsident Amateurfußball starb am 12. Oktober im Alter von 88 Jahren.
Er war einer der nahmhaftesten Fußballfunktionäre des FLVW-Kreises Dortmund der vergangenen Jahrzehnte. Eine Institution, sagen manche. Schon früh hatte sich Manfred Knipping, seit langen Jahren Mitglied beim Bezirksligisten Arminia Marten, dem Fußball verschrieben. Er lernte das Metier aus verschiedensten Blickwinkeln kennen. Zunächst als Spieler, später als Schiedsrichter, dann im Verein unter anderem als Jugendleiter, Geschäftsführer und Vorsitzender bei Hellweg Lütgendortmund. Es folgte ab 1985 der Aufstieg im Kreis. Er war stellvertretender Vorsitzender der Bezirksjugendspruchkammer, Vorsitzender der Kreisspruchkammer Dortmund, stellvertretender Kreisvorsitzender. 1992 übernahm er das Amt des Kreisvorsitzenden. Neun Jahre war Knipping in dieser Funktion Chef der Dortmunder Amateurfußballer, bevor er wegen seiner Tätigkeit im Verband sein Amt abgab.Von 2001 bis 2007 war der gebürtige Essener, zwischenzeitlich auch Vorstandsvorsitzender des Stadtsportbundes, Vizepräsident Fußball des FLVW. Auf dem Verbandstag im August 2007 wurde er in seinem Amt als Vizepräsident des Westdeutschen Fußballverbandes (WDFV) hinter Hermann Korfmacher bestätigt. Parallel dazu übernahm er auch die Aufgaben des Ehrenamts- und FairPlay-Beauftragten gegenüber dem Deutschen Fußball-Bund (DFB).
"Er war da, wo er helfen konnte"
Nur wenige haben in ihrer ehrenamtlichen Laufbahn so viele unterschiedliche Funktionen und Ämter wahrgenommen. „Er war da, wo er helfen konnte. Dies tat er immer engagiert, kompetent und mit dem Mut zu neuen Ideen“, sagt FLVW-Präsident Manfred Schnieders. So war Knipping auch dabei, als 2007 der Qualifizierungsausschuss im FLVW ins Leben gerufen wurde oder die Kommission Mitarbeiterentwicklung. Früh engagierte sich Knipping auch für die Hallenfußball-Stadtmeisterschaft im Kreis Dortmund – mit Erfolg. Der Dortmunder "Budenzauber" wurde über die Stadtgrenzen hinaus bekannt.„Manfred wusste um die Herausforderungen der Zukunft und hat nicht nur an den entsprechenden Konzepten mitgearbeitet. Er war auch Antreiber und davon profitieren wir noch heute“, so Schnieders und weiter: „Unsere Gedanken sind bei seiner Familie und seinen Freunden. Wir werden ihn vermissen.“
[FLVW.de]
